Kirchliche Instanzen
11. November 2019

AVR-Schlichtungsstelle Paderborn

AVR-Schlichtungsstelle beim Diözesan-Caritasverband Paderborn

Die rechtliche Grundlage ist der § 22 AVR, Allgemeiner Teil und Verfahrensordnung für Schlichtungsverfahren richtet sich nach § 22 AVR vom 22. Dez. 1992.

Die Schlichtungsstelle ist zuständig für alle Streitigkeiten zwischen Dienstgebern und einzelnen Mitarbeitern, die sich aus dem Einzelarbeitsvertrag bzw. aus der Anwendung der Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR) ergeben.

 

Vorsitzender:             Franz Ulrich Lücke (RA)

stellv. Vorsitzender:  Beatrix Höddinghaus (RA)   

Das Antragsrecht hat jeder Mitarbeiter oder Dienstgeber aus dem AVR-Bereich (caritative Einrichtungen, Krankenhäuser, Altenheime usw.)

Beisitzer (Dienstnehmerseite)
O. Beuth, P. Flocke, C. Groth, A. Mertens, M. Schenk, R. Scholz, B. Sobotta, A. Vogt, D. Wolkewitz, M. Zellmer.

Beisitzer (Dienstgeberseite)
G. Freund, E. Fromme, M. Heidbrink, M. Lüke, A. Renner,  C. Schulz, G. Eickhoff und K. Reddemann.

Adresse:

AVR- Schlichtungsstelle beim
Diözesanen Caritasverband
Am Stadelhof 15
33098 Paderborn

Geschäftsstelle: Esther van Bebber
Telefon: 05251 / 209 274
E-Mail:e.vanbebber@caritas-paderborn.de

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Anforderungen an einen Antrag an die Schlichtungsstelle

 Die Schriftform ist in jedem Fall erforderlich.

 Absender ist der jeweilige Antragsteller; dabei ist darauf zu achten, die genaue Anschrift und möglichst die Telefonverbindung anzugeben.  Der Adressat hat die den Antrag zu prüfen und unter Beachtung der jeweiligen Zuständigkeit an den jeweiligen Vorsitzenden zu richten und
zur zuständigen Geschäftsstelle zu schicken.

 Im Inhalt des Antrages sollten

 - Antragsteller, Antragsgegner und Streitgegenstand
   angeben werden,
- der Verfahrensantrag formuliert ("... Daher beantragen
   wir die Einleitung eines Schlichtungsverfahrens.") 
- und das Schlichtungsziel (Sachantrag) benannt
   und begründet werden.

 Scheitert eine Schlichtung nach § 22 AVR oder nach § 47 KAVO, ist der Weg zu den Arbeitsgerichten frei. Zur Wahrung von Fristen ist die Anrufung eines Arbeitsgerichtes auch vorher bereits möglich.

Bei MAVO-Streitigkeiten führt der Weg entweder zur diözesanen Einigungsstelle oder zum Kirchlichen Arbeitsgericht (zwei Instanzen). Diese entscheiden verbindlich. Der Weg zu den staatlichen Arbeitsgerichten ist ausgeschlossen.